Tamba Miwa Farm
Kulturen von Tamba Miwa Farm

Japanische Chilis: Aroma und Schärfe

Mehr als Schärfe: Duft, Geschmack und Würze, die Gerichte bereichern. Wir bauen vor allem Kumataka, Kin (Ogon) und Mikan an.

Tamba, Hyogo, Japan | Frisch: meist Juli–Oktober | Ganze getrocknete Chilis: ganzjährig nach Vorrat

Produktinformationen

Produkt Japanische Chilis: Aroma und Schärfe
Hauptsorten Kumataka, Kin (Ogon) und Mikan
Reifefarbe Rot, goldgelb und orange
Geschmack Eigener Duft und Geschmack je Sorte, alle deutlich scharf
Erntezeit Frisch meist Juli–Oktober, wetterabhängig
Angebotsformen Frisch in der Saison; ganz getrocknet ganzjährig nach Vorrat
Anbauort Stadt Tamba, Hyogo, Japan
Anbaumethoden Eigener Kompost, Strohmulch und manuelle Schädlingskontrolle. Ohne synthetische Pflanzenschutzmittel oder chemische Dünger. Keine Organic-JAS-Zertifizierung.

Kauf- und Verfügbarkeitsanfragen

Frische Chilis sind saisonal; getrocknete bieten wir nach Vorrat an. Haushalte, Restaurants und Geschäfte sind willkommen, auch für die nächste Saison.

Kostenlose, unverbindliche Anmeldung ohne Warengarantie. Bestätigung erst nach Ihrer Zustimmung zu Menge, Preis und Lieferung.

Warum wir Chilis anbauen

Wir mögen scharfes Essen. Frische und getrocknete Chilis gehören bei uns zu Curry, Pasta, Fleischsaucen, chinesischer und thailändischer Küche.

Vor dem Anbau in Japan probierten, erforschten und verkochten wir viele Chilis. Japanische Sorten mit Geschmack und Duft hinter der Schärfe begeisterten uns besonders. Diese Verbindung nennen wir Umakara: würzig und scharf.

2025 bauten wir kleine Mengen an und beobachteten Wachstum, Anpassung an Klima und Boden und Schädlingsmanagement. 2026 erweiterten wir auf etwa 418 Pflanzen für Frischverkauf und Trocknung.

Unsere drei Hauptsorten

Geschmack und Duft der drei Sorten
Eigenschaft Kumataka Kin (Ogon) Mikan
Reifefarbe Tiefrot Goldgelb Orange
Geschmack Voll, kräftig und herzhaft Hell und klar Rund und fruchtig
Duft Tief und kräftig Lebendig und eigenständig Fruchtig und duftig
Gerichte Curry, Fleisch, kräftige Saucen Saucen und duftbetonte Gerichte Frische Saucen und aromatische Gerichte

Beschreibungen aus eigener Verkostung. Alle drei sind sehr scharf; Schärfewerte und eine genaue Rangfolge haben wir nicht gemessen.

Rot

Kumataka

Kräftige Schärfe und voller Geschmack, der im Gericht präsent bleibt. Besonders für vollreife rote Früchte geschätzt.

Goldgelb

Kin (Ogon)

Leuchtend goldgelb, bei uns Kin (Ogon) genannt. Heller, scharfer Duft und deutliche Schärfe.

Eine gemeinsame Linie mit einer bestimmten regionalen Chilimarke ist nicht bestätigt.

Orange

Mikan

Orange reifend mit fruchtigem Duft. Junge Zweige wachsen aufrecht und biegen sich später unter dem Fruchtgewicht.

Mikan ist unser Hofname dafür. Ähnlich wie Yahei aus Shiga, aber nicht als gleiche Sorte bestätigt.

Weitere Sorten wachsen in kleinen Versuchen. Je nach Ernte können sie in Mischungen enthalten sein.

Bodenpflege und Anbau

Manche Flächen waren lange ungenutzt. Anfangs lockerten wir ohne Motorfräse mit einer stabilen Breitgabel und bildeten leicht erhöhte Beete. Wiederverwendete Tatamimatten auf Wegen hemmen Beikräuter.

Beim Pflanzen mischen wir Erde mit eigenem Kompost unter und um die Jungpflanzen. Reisstroh und trockenes Gras schützen vor Austrocknung. Fruchtfolge, Bodenbeobachtung und bei Bedarf hofeigene Bodenverbesserer ergänzen dies.

Alle drei wachsen meist kräftig. Teilweise vermuten wir Konkurrenz durch alte unterirdische Beikräuter und Bambuswurzeln. Manche Pflanzen werden menschengroß.

Wir bauen ohne synthetische Pflanzenschutzmittel oder chemische Dünger an. Mehr dazu: Wie wir anbauen (Japanisch).

Vom Samen zur Jungpflanze

Saatgut gewinnen wir aus ausgewählten Früchten, die im Haus natürlich trocknen. Ohne besondere Winterheizung rasseln die Samen darin bis zum Frühjahr.

Keimung braucht Wärme. Wir legen Samen auf feuchtes Küchenpapier, wickeln sie in Frischhaltefolie und nutzen Körperwärme. Gekeimte Samen kommen einzeln in Schalen und später mit Blatt- und Stängelwachstum in größere Töpfe.

Auspflanzen meist Mitte Juni bei warmem Boden. Frühe Keimung nützt wenig, wenn die Pflanzen ins kalte Feld müssen. Zustand von Pflanze und Boden bestimmt das Tempo.

Wasser, Stützen und Schädlinge

Genug Feuchte, keine Staunässe

Der Boden bleibt mäßig feucht, nicht nass. Bei Dauerregen gießen wir weniger; bei Hitze prüfen wir einige Zentimeter tief mit der Hand und bewässern bei Trockenheit gründlich über Leitungen.

Bambus aus der Umgebung als Stützen

Anfangs stützen dünner Bambus und Schnur jede Pflanze gegen Windbruch. Später schneiden wir örtlichen Bambus für Pfähle und spannen seitliche Schnüre, mit zusätzlichen Ebenen gegen Fruchtgewicht und Wind.

Beobachten und von Hand eingreifen

Jungpflanzen können Blattläuse haben: Wir prüfen Blattunterseiten und jede Pflanze beim Setzen. Hauptproblem sind Wanzen. Metallisch glänzende Eier und Jungtiere unter Blättern oder an Stängeln bürsten wir in Seifenwasser. Dieses wird nicht auf Pflanzen gesprüht. Ernte und Kontrollrunden wechseln sich ab; Hunderte Pflanzen brauchen Geduld.

Ernte und Saison

Frischernte meist Juli–Oktober. Anfangs grüne Chilis, passend zu grüner Yuzu für Yuzu Kosho. Später mehr rote Kumataka, goldene Kin und orange Mikan.

Blüte und Fruchtbildung halten lange an, statt gleichzeitig zu reifen. Anfang November gibt es noch Blüten, doch naher Frost kündigt die letzte Ernte an.

Für Frischware wählen wir wohlgeformte, pralle, farbige Früchte ohne deutliche Schäden. Wir ernten nach Nachfrage schrittweise und teilen nach Zustandsprüfung auch zum Trocknen zu.

Zeit zum Trocknen

Wichtiger als Tempo ist, Farbe, Duft und Geschmack der ursprünglichen Frucht möglichst zu erhalten.

Bei sinkender Herbstfeuchte kommen Früchte auf 16 Regalböden von etwa 90 × 90 cm. Manchmal hängen wir unten abgeschnittene fruchttragende Pflanzen kopfüber in einer anderen Scheune auf. Kin vergilbt oft früher; der Pflanzenzustand bestimmt die Erntefolge.

Bei geeignetem Wetter lüften wir über Türen und Fenster; bei Feuchte hilft der Trockner. Natürliche Trocknung kann 18 Tage bis einen Monat dauern. Bei Bedarf schließen wir bei etwa 40–45°C ab, um Farbe und Aroma zu schonen.

Wir kontrollieren Beschaffenheit und schneiden Früchte zur Innenprüfung auf. Aussehen oder Weichheit allein belegen keine Lagerfähigkeit: passende Trocknung, Lagerung und Verpackung zählen ebenfalls. Vor dem Verpacken wird sortiert.

In der Küche

Wir nutzen sie für Curry, Pasta, Hühnersaucen, chinesische und thailändische Küche und vieles mehr. Frisch fein gehackt in Sauce bringen sie Sortenduft neben Schärfe. Getrocknet sind sie praktisch für den täglichen Vorrat.

Frisch haben sie saftigen, komplexen Duft. Trocknung entzieht Wasser und verändert den Geschmackseindruck. Beides hat eigenen Reiz.

Schärfe langsam steigern. Wenig zugeben, durchziehen lassen, probieren und ergänzen. Neben Samen auch helles Innengewebe entfernen, um Schärfe zu mindern. Sehr scharfe Chilis in Öl können reizende Dämpfe oder Spritzer erzeugen: gut lüften und Temperatur beachten.

Handhabung und Lagerung

Bei großen Mengen scharfer Chilis Handschuhe tragen, Augen und Gesicht nicht berühren. Hände, Messer und Brett gut waschen. Trockenware dicht, kühl, trocken und dunkel lagern. Feuchte oder schimmelige Früchte entsorgen.

Natürliche Kreuzung und Versuche

Chilis bestäuben sich meist selbst, können aber durch Insekten natürlich kreuzen. Wir bauen Hauptsorten getrennt an und beobachten abweichende Pflanzen für Sortenkonstanz im Verkauf.

Unerwartete Eigenschaften sind auch spannend. Wir probieren die Früchte und nehmen sie manchmal in Mischungen auf. Besonders gute könnten wir über Saatgut weiter testen; Kreuzungsmerkmale bleiben nicht zwingend in Folgegenerationen erhalten.

Produkte und Verkauf

Unser aktuelles Angebot

Frische Chilis: Meist Juli–Oktober, grün vor allem früh, reif gefärbt später.

Ganze getrocknete Chilis: Ganzjährig nach Vorrat.

Chilimischungen: Können kleine Versuchssorten zusätzlich zu den drei Hauptsorten enthalten; Inhalt je nach Ernte.

Kleine Haushaltspackungen bis größere Mengen für Gastronomie und Handel nach Zweck und Vorrat. Mercari-Produkte gelten in Menge und Bedingungen des Angebots.

Was wir entwickeln möchten

Wir testen Chilipulver, Yuzu Kosho, Saucen und Kräuter- oder Salzmischungen. Stand 2026 sind dies keine Verkaufsprodukte. Wir prüfen sie schrittweise mit den nötigen Verarbeitungs-, Verpackungs- und Hygieneeinrichtungen.

Sorgfältig angebautes Essen soll bei aller Qualität im Alltag bezahlbar bleiben. Beides ist unser Ziel.

Kaufanfragen und gewerbliche Nutzung

Ganzjährige Anfragen für die nächste Ernte: Sorte, grün, reif oder trocken, Menge und Zeitpunkt. Kostenlos und unverbindlich, ohne Reservierung oder feste Mengengarantie.

Nach Ernte- und Vorratsprüfung nennen wir Menge, Preis, Gesamtbetrag mit Lieferkosten und Lieferart. Bestätigung nach Ihrer Zustimmung.

Restaurants, Yuzu-Kosho-Hersteller, Händler und Wiederverpacker sind willkommen. Saisonlieferungen planen wir um Tamba, Tamba-Sasayama, Inagawa, Kawanishi, Itami, Takarazuka, Nishinomiya und Amagasaki. Termine nach Ernte, Menge und Route; auch Versand in andere Orte Japans anfragen.

Aktuelle Produkte finden Sie auch in unseren Mercari-Angeboten. Mercari-Käufe bitte direkt dort abschließen.

Häufige Fragen

Wissenswertes zu Sorten und Kauf.

Wann gibt es frische Chilis?

Meist Juli–Oktober, wetterabhängig. Grün zuerst, rote, gelbe und orange Früchte später.

Gibt es Trockenchilis ganzjährig?

Ganze Trockenchilis ja, solange Vorrat reicht. Einzelne Sorten können ausverkauft sein.

Welche Sorte ist am schärfsten?

Alle sind stark scharf. Bedingungen und Pflanzen variieren; ohne Messung erstellen wir keine Zahlenrangfolge. Duft und Geschmack sind ebenso interessant.

Welche für Yuzu Kosho?

Frühe grüne Chilis mit grüner Yuzu. Mengen und Termine bitte früh anfragen.

Wie vorsichtig dosieren?

Wenig nehmen und durchziehen lassen. Samen und helles Innengewebe entfernen hilft. Danach Hände und Geräte gut waschen.

Verwenden Sie Pflanzenschutzmittel oder chemische Dünger?

Keine synthetischen Pflanzenschutzmittel oder chemischen Dünger; keine Organic-JAS-Zertifizierung. Details: Wie wir anbauen (Japanisch).

Sind größere gewerbliche Bestellungen möglich?

Ja, für Gastronomie, Handel und Verarbeitung. Nennen Sie Sorte, Verwendung, Menge und Termin. Angebot nach Ernte und Vorrat.

Kann ich für nächste Saison anfragen?

Ja, ganzjährig, kostenlos und unverbindlich, ohne Warengarantie. Wenn die Ernte absehbar wird, nennen wir Mengen, Preise und Lieferung erneut. Nutzen Sie die Seite für Kaufanfragen.

Verkaufen Sie Pulver oder Saucen?

Stand 2026 noch Entwicklung und Versuche, während Verarbeitung und Verpackung geplant werden. Aktuell verkaufen wir ganze getrocknete Chilis.

Wie Trockenchilis lagern?

Dicht, kühl, trocken und dunkel. Bei Feuchte oder Schimmel entsorgen. Hände und Geräte nach Kontakt gut waschen.

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